Wir vermitteln umfassende Kompetenzen und qualifizieren für Studium und Beruf.

(Aus dem Leitbild)

 

Gemäß unseres Schulprogrammes ist es Ziel unserer Bemühungen, unseren Schülerinnen und Schülern eine angenehme und erfolgreiche Schullaufbahn mit dem Abschluss Abitur als Vorbereitung auf ein Hochschulstudium zu ermöglichen. Allerdings tragen wir auch der Tatsache Rechnung, dass sich einige unserer Schülerinnen und Schüler bei uns eine hervorragende Grundlage schaffen wollen, um bereits vor dem Abitur einen Lehrberuf zu ergreifen oder aber nach dem Abitur diesen Weg statt eines Studiums zu gehen.

Wir möchten die Schülerinnen und Schüler insgesamt anregen, sich mit Fragen der Studien- und Berufswahl zu beschäftigen und sie in ihrer Entscheidungsfindung hinsichtlich des zukünftigen Lebenswegs zu unterstützen.

Termine der Berufsberatung
Berufsberatung findet am Corvi regelmäßig durch den Berufsberater Hans-Günter Rudolph statt.
Gesprächstermine Berufsberatung im Lehrerhaus (Raum im EG neben der Küche)

werden noch bekanntgegeben

Der Zeitrahmen bewegt sich zwischen 8:30 Uhr und 14:00 Uhr.

 
Allgemeine Berufsinformation Q1
Für je zwei Tutorengruppen:

werden noch bekanntgegeben

Elemente der Berufsorientierung und Konzept

Konkrete Aspekte zu den einzelnen Punkten finden sich hier.

Betriebspraktikum

Allgemeine Informationen

Erste Einblicke in die berufliche Arbeitswelt und Vorbereitung von Prozessen zur Berufswahlentscheidung - dies sind die Ziele, die mit der Durchführung eines Betriebspraktikums verfolgt werden. Seit 1983 wird das Betriebspraktikum am Corvinianum durchgeführt.

Am Corvinianum wird das Betriebspraktikum im Jahrgang 9 durchgeführt - so können Schülerinnen und Schüler die Erfahrungen aus dem Betriebspraktikum noch in ihre Entscheidung mit einbeziehen, ob sie nach der 10. Klasse eine berufliche Ausbildung beginnen oder ihren schulischen Bildungsgang fortsetzen wollen. Das Betriebspraktikum dient aber ausdrücklich nicht der Berufsfindung selbst, sondern soll exemplarisch Einsichten in die Berufs- und Arbeitswelt vermitteln: Im Berufsleben täglich bis zu acht Stunden arbeiten, sich innerbetrieblichen Regelungen anpassen und Anweisungen entgegennehmen zu müssen, ist für die meisten Schülerinnen und Schüler in diesem Alter eine neue und oft auch nicht einfache Erfahrung.

Allerdings wird vermutlich das Betriebspraktikum zukünftig im Jahrgang 11 stattfinden, hier bleibt aber der neue Erlass zur Berufsorientierung abzuwarten.

Vorbereitung und räumliche Ausdehnung

Da das Betriebspraktikum keine "Probelehre" darstellt, ist es auch nicht entscheidend, dass Schülerinnen und Schüler Praktikumsplätze wählen, die ihrem späteren Berufswunsch - soweit er schon vorhanden sein sollte - entsprechen.

Die Schülerinnen und Schüler suchen sich ihre Praktikumsplätze selbst. Diese Regelung wird von den Betrieben gewünscht, die eine persönliche Vorstellung begrüßen, zum anderen ergibt sich so im Rahmen des Berufswahlplanungsprozesses eine gute Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, weitgehend selbstständig und eigenverantwortlich tätig zu werden. Nur bei Bedarf steht der Praktikumsleiter unterstützend zur Seite. Um einen tieferen Einblick in die Berufswelt außerhalb der Schule zu gewährleisten, wird ein Praktikumsplatz in einer Regelschule (Grundschule, Hauptschule, Realschule, etc.) nicht akzeptiert.

Die räumliche Ausdehnung für die Wahl von Praktikumsplätzen ist für das Corvinianum in etwa wie folgt festgelegt: im Osten Katlenburg-Lindau, im Norden Echte-Kalefeld, Einbeck, im Westen Hardegsen und im Süden Göttingen; in der Stadt Göttingen nur dann, wenn vergleichbare Plätze in Northeim und Umgebung nicht zur Verfügung stehen.

Die Vorbereitung des Betriebspraktikums erfolgt im Politikunterricht. Während des Praktikums werden die Schüler von Mitarbeitern des Betriebes betreut und von der zuständigen Lehrkraft des Corvinianum einmal wöchentlich an ihrem Arbeitsplatz besucht. Bei dieser Kontaktaufnahme mit dem Betrieb werden alle Fragen besprochen, die für eine gute Durchführung des Betriebspraktikums von Bedeutung sind; sie dient aber gleichzeitig noch einer weiteren Zielsetzung.

Das Betriebspraktikum gilt zu Recht als ein erfolgreiches Instrument für die notwendige Intensivierung der Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft. Durch die Betreuung der Praktikantinnen und Praktikanten erhält auch die Lehrkraft Einblick in die Betriebe, insbesondere in die sich wandelnden Anforderungen in den Ausbildungsberufen; sie wird dieses ständig zu aktualisierende Hintergrundwissen für die unterrichtliche Nachbereitung des Betriebspraktikums nutzen können.

Die Bereitschaft unserer Partnerbetriebe, Jahr für Jahr Praktikumsplätze anzubieten und unsere Schülerinnen und Schüler bei ihrer betrieblichen Arbeit zu unterstützen und zu betreuen, verdient ein herzliches Dankeschön.

Eine Liste mit Betrieben, die einen Praktikumsplatz anbieten findet man hier.

Rechtliche Aspekte und Fahrtkosten

Die Durchführung des Betriebspraktikums erfolgt gemäß des Erlasses „Berufsorientierung an allgemein bildenden Schulen“. Hinsichtlich der Arbeitszeiten und der Ausgestaltung der Tätigkeiten am Arbeitsplatz gelten die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Ein normaler Arbeitstag sollte für Jugendliche 8 Stunden betragen. Für Schülerinnen und Schüler, die zum Zeitpunkt des Betriebspraktikums noch nicht das 15. Lebensjahr vollendet haben, gilt eine Höchstarbeitszeit von 7 Stunden pro Tag. Um Gerechtigkeit hinsichtlich der zeitlichen Belastung des Betriebspraktikums unter den Schülern herzustellen, muss bei einem deutlich kürzeren Arbeitstag von durchschnittlich unter 6 Stunden ein zusätzlicher Arbeitsbericht angefertigt werden. Näheres wird aber im Politik-Wirtschaftunterricht thematisiert.

Falls ein Praktikum in einem Bereich gemacht wird, in dem mit Lebensmittel umgegangen wird, erfolgt eine Belehrung durch das Gesundheitsamt, die von der Schule organisiert wird.

Falls der Praktikumsplatz nicht mithilfe der normalen Schüler-Busfahrkarte erreicht werden kann, besteht die Möglichkeit die Fahrtkosten öffentlicher Verkehrsmittel nachträglich erstattet zu bekommen. Hierzu muss allerdings vor dem Betriebspraktikum ein Antrag im Sekretariat abgeholt und ausgefüllt werden.

Praktikumsbericht

Mit der täglichen Arbeit im Betrieb ist es aber bei einem Betriebspraktikum noch nicht getan: Die Schülerinnen und Schüler müssen einen Praktikumsbericht anfertigen, der aus drei Tagesberichten und einem Abschlussbericht besteht. Diese Berichte werden häufig mit umfangreichen Materialien versehen und mit großem Einsatz erstellt. Zusätzlich soll als Information für Schüler, Eltern und Betriebe ein Poster hergestellt werden, auf dem der Betrieb präsentiert wird. Diese Berichte und das Poster werden bewertet und gehen in die Jahresnote im Fach Politik/Wirtschaft ein.

Ansprechpartner

Praktikumsleiter: Wolfgang Haendel

Fachgruppenleitung Politik/Wirtschaft: Henning Winalke